Klimawandel verändert Feuer in Afrika
Weniger Feuer in Afrika
In Afrika gibt es weniger Wald- und Flächenbrände als früher. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die verbrannten Gebiete in den letzten 20 Jahren kleiner geworden sind. Das ist überraschend, weil der Klimawandel eigentlich für mehr Dürre und Hitze sorgt. Doch in Afrika regnet es jetzt anders.
Warum gibt es weniger Feuer?
Früher begann die Trockenzeit früher und dauerte länger. Jetzt kommt der Regen später, und die Trockenzeit ist kürzer. Dadurch bleibt der Boden länger feucht. Feuer können sich nicht so leicht ausbreiten. Besonders in Nordafrika hat sich der Beginn der Trockenzeit stark verschoben.
Unterschiede zwischen Nord- und Südafrika
In Nordafrika gibt es weniger Feuer, weil die Trockenzeit kürzer ist. In Südafrika ist der Effekt nicht so stark. Hier spielen auch andere Dinge eine Rolle, zum Beispiel mehr Landwirtschaft und Straßen. Diese unterbrechen die Vegetation und verhindern, dass sich Feuer ausbreiten.