Alpakas – Domestizierung und Lebensweise eines besonderen Kamels
Herkunft und Bedeutung der Alpakas
Alpakas gehören zur Familie der Kamele und stammen aus den Anden in Südamerika. Schon vor über 6000 Jahren hielt das Volk der Inka diese Tiere als Haustiere. Heute leben die meisten Alpakas in Peru, aber sie werden auch in vielen anderen Ländern gezüchtet. Alpakas sind vor allem wegen ihrer Wolle beliebt, aus der man warme Kleidung herstellt.
Aussehen und Unterarten
Alpakas haben keine Höcker und sind kleiner als Dromedare oder Trampeltiere. Sie haben schlanke Beine und einen langen Hals. Ihr Fell gibt es in vielen Farben, von weiß über braun bis schwarz. Es gibt zwei Unterarten: Huacaya und Suri. Huacayas haben ein Fell wie Schafe, während Suris lange, glänzende Locken besitzen.
Leben und Ernährung
Alpakas sind Herdentiere und leben in Gruppen. Sie fressen nur Pflanzen wie Gras und Heu. Zu viel Brot, Obst oder Gemüse kann ihnen schaden. Alpakas sollten nie allein gehalten werden, da sie soziale Tiere sind. Auf Farmen leben meistens nur weibliche oder männliche Tiere zusammen, um Streit zu vermeiden.
Fortpflanzung und Verhalten
Alpakas können das ganze Jahr über Nachwuchs bekommen. Ein Weibchen trägt das Jungtier etwa 340 Tage. Meistens kommt nur ein Junges zur Welt, das bis zu acht Monate gesäugt wird. Alpakas können spucken, um ihre Rangordnung in der Herde zu klären oder wenn sie sich bedroht fühlen.