Amphibien: Zwischen Wasser und Land
Die Besonderheiten der Amphibien
Amphibien sind eine Klasse der Wirbeltiere. Sie werden auch Lurche genannt. Es gibt drei Ordnungen: Froschlurche, Schwanzlurche und Schleichenlurche. Wissenschaftler vermuten, dass Amphibien die ersten Tiere waren, die an Land lebten. Ihr Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet „doppellebig“. Das beschreibt ihr Leben gut: Als Jungtiere leben sie im Wasser und atmen mit Kiemen. Später leben sie an Land und atmen mit Lungen.
Haut und Fortpflanzung
Die Haut der Amphibien ist dünn und nackt. Sie hat kaum Hornhaut. Manche Amphibien haben Drüsen, die Gift absondern. Das schützt sie vor Feinden. Die meisten Amphibien legen Eier ins Wasser. Diese Eier nennt man Laich. Aus dem Laich schlüpfen Larven. Eine Ausnahme sind Salamander. Sie bringen lebende Jungtiere zur Welt.
Die Metamorphose und Lebensweise
Amphibien durchlaufen eine Verwandlung, die Metamorphose. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die mit Kiemen atmen. Später entwickeln sie Lungen und ein Skelett. Amphibien leben gefährlich, denn viele Tiere fressen sie. Sie können sich nicht verteidigen, aber sie tarnen sich gut. Manche haben auffällige Farben, um Feinde zu warnen. Im Winter halten Amphibien Winterstarre. Sie werden starr und bewegen sich nicht.
Innere Organe und Verbreitung
Die inneren Organe der Amphibien ähneln denen der Reptilien. Sie haben zwei Nieren und eine Kloake. Das ist ein gemeinsamer Ausgang für Kot, Urin und Eier. Ihr Herz ist einfacher gebaut als das der Säugetiere. Das Blut vermischt sich im Herzen.
Froschlurche wie Frösche und Kröten sind am häufigsten. Sie leben auf fast allen Kontinenten. Schwanzlurche wie Salamander und Molche leben in kühleren Gebieten. Schleichenlurche sind selten und leben in warmen Regionen. Amphibien sind wechselwarm. Ihre Körpertemperatur passt sich der Umgebung an.