August bricht globale Temperaturrekorde – Meere auf Höchsttemperatur
Rekordtemperaturen im August
Der August war der wärmste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die globale Durchschnittstemperatur der Luft lag bei 16,96 Grad Celsius. Damit war der August genauso warm wie der Juli des Vorjahres. Auch die Meere erreichten eine Rekordtemperatur. Die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur betrug 21,07 Grad. Das übertrifft den bisherigen Höchstwert aus dem August des letzten Jahres.
Auswirkungen in Europa
In Europa war der Sommer der drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Besonders betroffen war Westeuropa, wo es der heißeste Sommer überhaupt war. Viele Regionen litten unter Trockenheit. Große Flüsse wie der Rhein und die Donau hatten sehr niedrige Wasserstände. In einigen Gebieten, wie dem Westen der Iberischen Halbinsel, Griechenland und der Türkei, gab es jedoch mehr Regen als üblich. Dort kam es zu lokalen Überschwemmungen.
Ursachen der Rekordtemperaturen
Experten des EU-Klimadienstes Copernicus führen die hohen Temperaturen auf die globale Erwärmung zurück. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas treibt die Temperaturen in die Höhe. Ein weiteres Phänomen, das die Temperaturen beeinflusst, ist El Niño. Dieses natürliche Klimaphänomen tritt alle paar Jahre auf und führt zu höheren Meeresoberflächentemperaturen im Pazifik. Es verstärkt die Wahrscheinlichkeit von Wetterextremen weltweit.
Folgen für Gesellschaft und Umwelt
Die Rekordtemperaturen haben spürbare Auswirkungen. Samantha Burgess von Copernicus betont, dass der Klimawandel sowohl in der Atmosphäre als auch in den Ozeanen extreme Entwicklungen vorantreibt. Die Folgen sind für Gesellschaften, Volkswirtschaften und Ökosysteme weltweit zunehmend spürbar. Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen belasten die Menschen und die Natur.