Bundesregierung fördert Ausbau von Ladestationen in Mehrparteienhäusern
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Bundesregierung fördert Ausbau von Ladestationen in Mehrparteienhäusern

Hintergrund des Förderprogramms

Die Bundesregierung hat ein neues Förderprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro gestartet, um den Ausbau von Ladestationen für Elektroautos in Mehrparteienhäusern zu beschleunigen. Anträge können ab dem 15. April gestellt werden. Das Programm ist Teil des Masterplans Ladeinfrastruktur 2030, der den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland vorantreiben soll. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder betonte, dass die Nutzerfreundlichkeit von Elektroautos damit deutlich verbessert werde.

Zielgruppe und Förderbedingungen

Gefördert werden sowohl die Anschaffung als auch die Installation privater Ladeinfrastruktur, wie Wallboxen, sowie notwendige bauliche Maßnahmen. Antragsberechtigt sind Wohnungseigentümergemeinschaften, kleine und mittlere Unternehmen, Privateigentümer von vermietetem Wohneigentum und Wohnungsbaugesellschaften. Pro Stellplatz gibt es bis zu 2000 Euro, wenn bidirektionales Laden unterstützt wird. Voraussetzung ist, dass mindestens 20 Prozent der Stellplätze vorverkabelt werden.

Bedeutung für den Klimaschutz

Der Verkehrssektor verfehlt aktuell die Klimaziele. Der Ausbau der Elektromobilität gilt als zentraler Hebel für mehr Klimaschutz. In Deutschland gibt es rund 20 Millionen Wohnungen in Mehrparteienhäusern mit etwa 9 Millionen Stellplätzen. Viele davon sind noch nicht mit Ladeinfrastruktur ausgestattet. Besonders Mieter haben oft keine Möglichkeit, ihr Elektroauto zu Hause zu laden. Das Förderprogramm soll diese Lücke schließen.

Kritik und Herausforderungen

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hatte bereits auf das Ungleichgewicht bei den Ladestellen hingewiesen. Etwa drei Viertel der E-Auto-Besitzer wohnen in eigenen Häusern, während nur ein Viertel zur Miete lebt. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts ISI zeigt, dass rund 80 Prozent der Elektroautos derzeit in Einfamilienhäusern geladen werden. Das Potenzial in Mehrparteienhäusern ist damit noch weitgehend ungenutzt. Die Förderung soll hier Abhilfe schaffen.

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  1. 1. Wie hoch ist das neue Förderprogramm der Bundesregierung?
  2. 2. Welche Maßnahmen werden gefördert?
  3. 3. Wer kann die Förderung beantragen?
  4. 4. Wie viel Förderung gibt es pro Stellplatz?
  5. 5. Warum ist der Ausbau von Ladestationen in Mehrparteienhäusern wichtig?
  6. 6. Was zeigt die Studie des Fraunhofer-Instituts ISI?
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