Chicxulub: Der seltene Meteorit, der die Dinosaurier auslöschte
Der Einschlag und seine Folgen
Vor 66 Millionen Jahren traf ein riesiger Meteorit die Erde. Dieser Meteorit hatte einen Durchmesser von etwa 10 bis 15 Kilometern. Er schlug mit einer Geschwindigkeit von 64.000 Kilometern pro Stunde ein. Der Einschlag verursachte einen riesigen Krater namens Chicxulub in Mexiko. Durch den Aufprall starben viele Tiere und Pflanzen. Besonders die Dinosaurier überlebten nicht. Wissenschaftler nennen dieses Ereignis das Massenaussterben.
Die Untersuchung des Kraters
Wissenschaftler haben den Krater Chicxulub genau untersucht. Sie fanden heraus, dass der Meteorit aus einer seltenen Art von Gestein bestand. Er gehörte zu den kohligen Chondriten. Diese Meteoriten machen nur etwa fünf Prozent aller Meteoriten aus, die auf der Erde gefunden werden. Noch seltener ist die Untergruppe, zu der Chicxulub gehörte: die CO-Chondrite.
Warum war der Meteorit so gefährlich?
Der Meteorit setzte beim Einschlag große Mengen Staub und Schwefel frei. Der Staub verdunkelte die Sonne. Es wurde kalt und dunkel auf der Erde. Pflanzen konnten nicht mehr wachsen. Tiere fanden keine Nahrung mehr. Viele Arten starben aus. Wissenschaftler dachten früher, dass der Schwefel aus dem Meteoriten das Massenaussterben verursachte. Neue Untersuchungen zeigen aber, dass der Meteorit wenig Schwefel enthielt.
Woher kam der Meteorit?
Die Wissenschaftler fanden heraus, dass der Meteorit wahrscheinlich aus dem äußeren Sonnensystem kam. Vielleicht stammte er aus der Nähe des Jupiters. Solche Meteoriten sind sehr selten. Dass ein so großer Meteorit die Erde trifft, ist ein extrem seltener Zufall.