Die Alpenfeldzüge des Augustus: Römische Soldaten und ihre Waffen
Römische Eroberungen in den Alpen
Vor über 2000 Jahren eroberten die Römer unter Kaiser Augustus die Alpen. Die Stiefsöhne des Kaisers, Tiberius und Drusus, führten die Truppen an. Sie wollten das Gebiet für das Römische Reich gewinnen. Die Soldaten kämpften gegen die einheimischen Stämme. Dabei benutzten sie verschiedene Waffen, darunter Schleuderbleie – kleine Bleikugeln, die mit einer Schleuder abgeschossen wurden.
Archäologische Funde in Graubünden
In der Schweiz, im Kanton Graubünden, fanden Archäologen viele dieser Schleuderbleie. Sie entdeckten auch Schuhnägel, Pfeilspitzen und Schwertteile. Diese Funde helfen den Forschern, die Wege der römischen Soldaten zu verstehen. Besonders wichtig ist die Crap-Ses-Schlucht. Dort gab es vor langer Zeit einen Kampf zwischen Römern und Einheimischen.
Die Bedeutung der Schleuderbleie
Die Bleigeschosse stammen aus verschiedenen Regionen. Viele kommen aus Spanien, wo die Römer Bergbau betrieben. Die Funde zeigen, dass die Römer nicht nur über zwei, sondern vielleicht über eine dritte Route in die Alpen zogen. Diese Route führte von Italien aus Richtung Norden. Die Schleuderbleie tragen sogar Stempel mit den Namen römischer Legionen.