Ein deutscher Traum in Paraguay: Nueva Germania
Der Traum von einem neuen Germanien
Vor über 130 Jahren hatte Bernhard Förster einen großen Traum. Er war ein Lehrer aus Deutschland und hasste Juden. Er wollte ein neues Land gründen, das nur für Deutsche sein sollte. Dieses Land sollte „judenfrei“ sein. Zusammen mit seiner Frau Elisabeth, der Schwester des Philosophen Friedrich Nietzsche, reiste er nach Paraguay. Dort wollte er ein Dorf namens „Nueva Germania“ gründen.
Die Reise nach Paraguay
Bernhard Förster suchte Familien, die mit ihm nach Paraguay gehen wollten. Er versprach ihnen ein besseres Leben. Aber nur 14 Familien folgten ihm. Das Leben in Paraguay war sehr schwer. Die Siedler mussten hart arbeiten, und viele wurden krank. Die Böden waren nicht gut für die Landwirtschaft, und das Klima war sehr heiß und feucht.
Das Leben in Nueva Germania
Die Siedler waren schnell enttäuscht. Bernhard Förster und seine Frau lebten in einem großen Haus, während die anderen Familien in einfachen Hütten wohnten. Viele wollten wieder nach Deutschland zurück, aber sie hatten kein Geld. Heute leben noch Menschen in Nueva Germania, und einige sprechen Deutsch. Die Geschichte des Dorfes ist aber nicht nur positiv.