Gastarbeiter: Zwischen Erfolg und Armut
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Politik Wirtschaft Geschichte

Gastarbeiter: Zwischen Erfolg und Armut

Die Ankunft der Gastarbeiter

Vor 65 Jahren kamen viele Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland. Sie stiegen am Düsseldorfer Flughafen aus dem Flugzeug. Bis zum Anwerbestopp 1973 kamen 870.000 Türken. Später dankte ihnen der Ministerpräsident Henrik Wüst für ihre Arbeit. Sie arbeiteten in Bergbauzechen und an Fließbändern in Fabriken. Die körperliche Arbeit war sehr schwer und anstrengend. Viele blieben in Deutschland und fanden in Städten wie Düsseldorf, Köln oder Duisburg ein neues Zuhause.

Erfolge und Probleme

Das Anwerbeabkommen war eigentlich eine Erfolgsgeschichte. Heute gibt es viele Bildungsaufstiege und Universitätsabsolventen. Es gibt auch berufliche und politische Aufstiege. Doch viele ältere Migranten leiden heute unter Altersarmut. Die Armutsrate ist bei Migranten doppelt so hoch wie bei Deutschen. Auch die Invaliditätsrate und die Frühverrentung sind höher. Viele sind krank, weil die erste Generation körperlich hart gearbeitet hat.

Die Rente ist zu niedrig

Die Rente der türkischen Gastarbeiter fällt deutlich niedriger aus. Sie erhalten etwa 360 Euro weniger Rente als deutsche Rentner. Ende 2025 waren es 890 Euro im Vergleich zu 1250 Euro. Der Anteil der Grundsicherungsempfänger ist mehr als dreimal so hoch. Viele haben im Niedriglohnsektor gearbeitet. Sie konnten sich beruflich nicht weiterqualifizieren. Sie haben ihre Gesundheit bei der harten Arbeit geopfert.

Dieser Text greift Themen und Fakten aus einer Quelle auf und gibt sie in eigenen Worten wieder, angepasst an Sprachniveau B1.

Lizenz des Textes und des Quiz: CC BY-NC 4.0

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Wo kamen die Gastarbeiter an?
  2. 2. Wie viele Türken kamen bis 1973?
  3. 3. Wie hoch ist die Armutsrate bei Migranten?
  4. 4. Wie viel weniger Rente bekommen sie?
  5. 5. Warum sind viele krank?
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