Die Rolle von Wirbelstürmen im Kohlenstoffkreislauf der Ozeane
Entstehung und Arten von Wirbelstürmen
Wirbelstürme sind starke Stürme, die über warmen Meeren entstehen. Sie werden je nach Region unterschiedlich genannt: Hurrikan, Taifun oder Zyklon. Damit ein Wirbelsturm entsteht, muss das Meerwasser mindestens 26 Grad Celsius warm sein. Durch die Wärme verdunstet viel Wasser, und warme Luft steigt nach oben. Es bilden sich große Wolken, und der Wind beginnt sich zu drehen. Die Erdrotation verstärkt diesen Effekt und lässt den Sturm entstehen.
Der Ekman-Transport und seine Auswirkungen
Wenn ein Wirbelsturm über das Meer zieht, bringt er kaltes Wasser aus der Tiefe nach oben. Dieser Prozess heißt Ekman-Transport. Das kalte Wasser kann mehr CO₂ aufnehmen als warmes Wasser. CO₂ ist ein Treibhausgas, das die Erderwärmung verstärkt. Normalerweise geben die Ozeane CO₂ an die Atmosphäre ab. Durch den Wirbelsturm ändert sich das: Das kalte Wasser nimmt mehr CO₂ auf.
CO₂-Aufnahme und Klimawandel
Früher haben Wirbelstürme dazu geführt, dass die Ozeane mehr CO₂ abgeben. Doch durch den Klimawandel wird das Meerwasser wärmer. Das kalte Wasser, das durch den Sturm nach oben kommt, kann jetzt mehr CO₂ speichern. Das klingt positiv, weil weniger CO₂ in der Luft ist. Aber es gibt ein Problem: Das Meer wird saurer. Das schadet den Tieren und Pflanzen im Meer.
Zukünftige Entwicklungen
Forscher aus China haben herausgefunden, dass sich die Wirkung von Wirbelstürmen ändert. In den 1990er-Jahren haben sie noch etwa 100 Millionen Tonnen Kohlenstoff pro Jahr aus den Ozeanen freigesetzt. In den 2010er-Jahren hat sich diese Menge halbiert. Bald könnten Wirbelstürme sogar dazu beitragen, dass die Ozeane mehr CO₂ aufnehmen. Das ist wichtig für das Klima, aber schlecht für das Leben im Meer.