Eskalation in der Golfregion: USA und Iran im direkten Konflikt
Neue Angriffe trotz Waffenruhe
In der Golfregion gibt es trotz einer Waffenruhe seit fast zwei Monaten wieder schwere Kämpfe. Die USA haben iranische Drohnen über der Straße von Hormus abgeschossen. Diese Drohnen stellten eine Bedrohung für die Schifffahrt dar. Anschließend griffen die USA Radarstellungen auf der iranischen Insel Qeschm und im Ort Goruk an. Das US-Regionalkommando Centcom erklärte, dies diene dem Schutz vor weiteren Angriffen.
Iran reagiert mit Raketenangriffen
Als Reaktion auf die US-Angriffe feuerte Iran sieben Raketen auf Kuwait und Bahrain ab. Sechs der Raketen wurden laut US-Angaben abgefangen, die siebte verfehlte ihr Ziel. Die kuwaitische Flugabwehr bestätigte, dass sie mehrere Raketen und Drohnen abgewehrt hat. Augenzeugen berichteten von Explosionen in der Nähe des Flughafens von Kuwait.
Hintergrund des Konflikts
Der aktuelle Konflikt begann am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels gegen Iran. Seitdem gibt es immer wieder gegenseitige Angriffe, obwohl offiziell eine Waffenruhe gilt. Die USA und Iran führen derzeit indirekte Verhandlungen über ein erstes Abkommen zur Beendigung des Krieges. Später sollen auch Gespräche über das iranische Atomprogramm folgen.
Aussagen von US-Präsident Trump
US-Präsident Donald Trump äußerte sich zuversichtlich über die aktuelle Lage. Er sagte, die Iraner hätten noch etwa 21 bis 22 Prozent ihrer Raketen übrig. Die meisten Produktionsstätten und Startrampen seien zerstört. Trump betonte jedoch, dass die verbleibenden Raketen immer noch eine Gefahr darstellen.