Der neue WM-Modus und seine Probleme
Ein mögliches unfaires Spiel
Bei der Fußball-WM 2026 gibt es ein Problem mit dem neuen Modus. In der Gruppe J spielen Österreich und Algerien am letzten Spieltag gegeneinander. Beide Teams haben drei Punkte. Wenn sie unentschieden spielen, kommen beide weiter. Das ist unfair, weil die Teams dann nicht ihr Bestes geben müssen.
Die "Schande von Gijon"
So etwas gab es schon einmal. Bei der WM 1982 spielten Deutschland und Österreich gegeneinander. Beide Teams wussten, dass ein 1:0-Sieg für Deutschland beiden reicht. Sie spielten nicht richtig, und die Fans waren wütend. Dieses Spiel nannte man die "Schande von Gijon". Seitdem spielen die letzten Spiele einer Gruppe zur gleichen Zeit.
Probleme bleiben
Aber das Problem ist nicht ganz weg. Bei der WM 2026 könnte es wieder passieren. Die Regel, dass die besten Gruppendritten weiterkommen, macht es möglich. Auch bei anderen Turnieren gab es schon ähnliche Probleme. Zum Beispiel bei der EM 2004, als Dänemark und Schweden ein 2:2 spielten und beide weiterkamen.