Kernfusion: Hoffnungsträger für die Energieversorgung der Zukunft
Was ist Kernfusion?
Kernfusion ist ein physikalischer Prozess, bei dem leichte Atomkerne zu schwereren Kernen verschmelzen. Dabei wird viel Energie freigesetzt. Diese Energie kann genutzt werden, um Strom zu erzeugen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Atomkraftwerken entsteht bei der Kernfusion kaum radioaktiver Müll und keine klimaschädlichen Gase. Das macht sie zu einer vielversprechenden Technologie für die Zukunft.
Wer forscht an Kernfusion?
An der Entwicklung der Kernfusion arbeiten viele Länder und Unternehmen weltweit. Besonders aktiv sind die USA, China und Deutschland. Es gibt große internationale Projekte wie ITER in Frankreich, an dem 35 Länder beteiligt sind. Daneben gibt es viele Startups, die an eigenen Reaktorkonzepten arbeiten. In Deutschland sind vier Startups in diesem Bereich aktiv.
Investitionen in die Zukunft
Die Entwicklung der Kernfusion ist teuer. In den letzten Jahren sind die Investitionen stark gestiegen. Besonders die USA und China investieren viel Geld, sowohl staatlich als auch privat. Auch in Deutschland gibt es Investitionen, allerdings in geringerem Umfang. Die Bundesregierung sieht in der Kernfusion eine Schlüsseltechnologie und unterstützt die Forschung mit öffentlichen Geldern.
Wann kommt der erste Fusionsreaktor?
Experten schätzen, dass es noch Jahrzehnte dauern wird, bis die ersten kommerziellen Fusionsreaktoren Strom liefern können. Ein deutsches Startup plant, bis 2037 einen Prototypen zu bauen. Bis zur tatsächlichen Stromerzeugung könnte es jedoch bis in die 2040er Jahre dauern. Bis dahin muss noch viel geforscht und entwickelt werden.