Von Gotteshäusern zu Kulturorten: Kirchen im Ruhrgebiet
Bild: Dietmar Rabich · Quelle · CC BY-SA 4.0
Quelle, an Sprachniveau angepasst Kultur Geschichte

Von Gotteshäusern zu Kulturorten: Kirchen im Ruhrgebiet

Kirchen ohne Gemeinde

Im Ruhrgebiet gibt es viele Kirchen. Früher waren sie wichtige Orte für Gottesdienste und Treffen. Heute gehen weniger Menschen in die Kirche. Deshalb stehen viele Kirchen leer. Jedes Jahr werden Dutzende Kirchen geschlossen. Das nennt man "profanieren". Aber die Kirchen sind oft schön gebaut und haben eine besondere Geschichte.

Kunst in leeren Kirchen

Dieses Jahr findet die Manifesta statt. Das ist eine große Kunstausstellung, die jedes Mal in einer anderen Stadt ist. Dieses Mal ist sie im Ruhrgebiet. Künstler aus der ganzen Welt zeigen ihre Werke in zwölf leeren Kirchen. In Duisburg hängt ein Künstler alte Fenster vom Bahnhof in die Kirche. In Gelsenkirchen kann man in einer Kirche Basketball spielen. Die Manifesta will die Kirchen zu Orten für Kunst und Begegnung machen.

Kirchen als Treffpunkte

Früher waren Kirchen nicht nur für Gottesdienste da. Sie boten auch soziale Angebote wie Bibliotheken oder Treffen für Senioren und Kinder. Heute versuchen Projekte wie die Manifesta, die Kirchen wieder zu wichtigen Orten für die Menschen zu machen. In einer Kirche in Oberhausen gibt es zum Beispiel eine Küche, wo Jugendliche kochen und bauen lernen können.

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was bedeutet "profanieren"?
  2. 2. Was ist die Manifesta?
  3. 3. Was passiert in der Liebfrauenkirche in Duisburg während der Manifesta?
  4. 4. Welche sozialen Angebote gab es früher in den Kirchen?
  5. 5. Was passiert in der Kirche Heilige Familie in Oberhausen?
  6. 6. Warum sind viele Kirchen heute leer?

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