Prag entdecken: Die wichtigsten Attraktionen
Die Karlsbrücke und die Moldau
Die Karlsbrücke ist das bekannteste Wahrzeichen Prags und wurde einst von Monarchen genutzt. Sie ist über 500 Meter lang und verbindet die historische Altstadt mit der Kleinseite über die Moldau. Kaiser Karl IV. ließ die gotische Brücke im Jahr 1357 erbauen. Heute gehen bis zu zehn Millionen Touristen jährlich über das berühmte Bauwerk mit seinen vielen Statuen. Der Altstädter Brückenturm bildet das Tor zur Brücke. Von seiner Aussichtsplattform sieht man über die Moldau auf die Burg und die beleuchtete Kleinseite. Auf der Altstadtseite befindet sich das Karlsbrückenmuseum. Dort kann man Tickets für Bootstouren kaufen, die 22 Euro kosten.
Die Prager Burg in Hradschin
Die Prager Burg liegt im Stadtteil Hradschin und ist die größte bewohnte Burg der Welt. Sie besteht aus drei Höfen, Museen, Palästen und Kirchen. Der tschechische Präsident wohnt noch heute auf der historischen Anlage. Ein Höhepunkt ist der St.-Veits-Dom, den Kaiser Karl IV. als größte Kathedrale Böhmens geplant hatte. Nach 600 Jahren Bauzeit ragt der Dom mit seinem gewaltigen Chor und der mit Smaragden verzierten Kapelle empor. Das Goldene Gässchen zieht mit seinen bunten Häuschen viele Besucher an. Dort wohnte Franz Kafka 1917 im Haus Nr. 22. Der Eintritt zur Burg kostet etwa 18,50 Euro.
Der Altstädter Ring und weitere Sehenswürdigkeiten
Der Altstädter Ring ist 9.000 Quadratmeter groß und bildet das historische Herz der Stadt. In der Mitte steht das Denkmal des Reformators Jan Hus. Das Rathaus hat einen 69 Meter hohen Turm mit der Astronomischen Uhr. Zu jeder vollen Stunde spielt die Uhr ein 45-sekündiges Figuren-Schauspiel. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Tanzende Haus von Frank Gehry und der Pulverturm. Der 65 Meter hohe Pulverturm bietet einen hervorragenden Blick auf die Altstädter Gassen. Im jüdischen Viertel Josefstadt kann man die Spanische Synagoge besuchen, und die Barrandov-Studios sind ein Geheimtipp für Filmfans.