Russlands Wehrpflichtige: Zwischen Zwang und Flucht
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Russlands Wehrpflichtige: Zwischen Zwang und Flucht

Einberufung und Druck in der Armee

Nikita Swesdow wird mit 18 Jahren zur russischen Armee einberufen. Viele junge Männer in Russland müssen Wehrdienst leisten. Doch Nikita will nicht in den Krieg gegen die Ukraine. Schon in der Berufsschule gibt es Gerüchte, dass Schüler absichtlich durchfallen, um sie zur Armee zu schicken. In der Armee wird Nikita gezwungen, einen Vertrag zu unterschreiben. Er wird schlecht behandelt und muss schwere Übungen machen.

Flucht aus Russland

Nikita flieht aus Russland, nachdem er erfährt, dass er an die Front geschickt werden soll. Er reist über Armenien und Kroatien nach Deutschland. Dort beantragt er Asyl. Doch Deutschland lehnt seinen Antrag ab. Nach der Dublin-Verordnung ist Kroatien für ihn zuständig. Nikita lebt jetzt in einer Kirche, um nicht abgeschoben zu werden.

Asylchancen für russische Deserteure

In Deutschland haben russische Deserteure kaum Chancen auf Asyl. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) prüft jeden Fall einzeln. Nur wenn eine konkrete Gefahr für das Leben besteht, gibt es Schutz. Viele Deserteure werden nach Russland abgeschoben, wo ihnen Folter und Strafe drohen.

Folter und illegale Gefängnisse

In Russland gibt es viele Berichte über Folter und illegale Gefängnisse für Deserteure. Soldaten werden misshandelt und gezwungen, an die Front zu gehen. Einige Gefangene berichten von unmenschlichen Bedingungen. Nikita hofft, dass Deutschland ihn nicht abschiebt, damit er nicht in diese Situation gerät.

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Warum wird Nikita zur Armee einberufen?
  2. 2. Was passiert mit Nikita in der Armee?
  3. 3. Über welche Länder flieht Nikita nach Deutschland?
  4. 4. Warum lehnt Deutschland Nikitas Asylantrag ab?
  5. 5. Was passiert mit russischen Deserteuren, die nach Russland abgeschoben werden?
  6. 6. Wo lebt Nikita jetzt, um nicht abgeschoben zu werden?

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