Waldbaden auch im Winter
Waldbaden bedeutet, langsam durch den Wald zu gehen. Die Menschen machen dabei Achtsamkeitsübungen. Das kommt aus Japan und heißt dort Shinrin Yoku. In Deutschland machen immer mehr Menschen Waldbaden. Sie wollen dem Alltagsstress entfliehen und Ruhe finden. Es ist wie ein langsamer Spaziergang mit besonderen Übungen im freien Wald.
Auch im Winter ist Waldbaden möglich und sehr sinnvoll. Dann sieht der Wald ganz anders aus. Der Boden ist frostig oder verschneit. Die Winde sind kühl und frisch. Die Menschen riechen an Douglasiezweigen. Das riecht zitronig und frisch. Sie riechen auch an Baumstämmen, Moos und Fichtenzapfen. Der Waldduft ist sehr wohltuend und beruhigend.