Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig: Wer steckt dahinter?
Ein gefährlicher Fund
Am Flughafen Leipzig/Halle haben Spezialisten eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt. Die Drohne lag auf der Startbahn. Ein Roboter hat sie entschärft. Der Innenminister Alexander Dobrindt sagt, das ist ein neues Bedrohungsszenario. Er vermutet, dass fremde Mächte dahinterstecken könnten.
Die Suche nach den Tätern
Die Polizei und andere Sicherheitsbehörden ermitteln in alle Richtungen. Sie wissen nicht, wer die Drohne geschickt hat. Der Flughafen Leipzig ist ein wichtiger Ort für Frachttransporte. Deshalb ist der Vorfall besonders besorgniserregend. Ein Experte sagt, Deutschland müsse mehr in den Schutz vor Drohnen investieren.
Könnte Russland dahinterstecken?
Ein ehemaliger Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums vermutet, dass Russland die Drohne geschickt haben könnte. Er sagt, Russland greife Deutschland schon seit Jahren mit hybriden Methoden an. Auch andere Experten halten das für möglich. Im Juli 2024 gab es schon einen ähnlichen Vorfall am selben Flughafen.
Wie kann man sich besser schützen?
Experten sagen, Deutschland braucht bessere Technik, um Drohnen zu erkennen und abzuwehren. In der Ukraine gibt es schon gute Systeme. Der Innenminister sagt, Deutschland arbeite daran, die Technik zu verbessern. Aber es ist ein Wettlauf: Wenn neue Drohnen entwickelt werden, muss auch die Abwehrtechnik nachgerüstet werden.