Der syrische Bürgerkrieg: Von den Anfängen bis heute
Die Vorgeschichte des Krieges
Vor dem Krieg regierte Syrien der Diktator Hafiz al-Assad. Er kam im Jahr 1970 durch einen Putsch an die Macht. Er gehörte den Alawiten an, einer kleinen Gruppe im Islam. Obwohl die Alawiten eine Minderheit sind, hatten sie viele Rechte. Andere Bevölkerungsgruppen hatten weniger Rechte. Wer gegen die Regierung war, wurde eingesperrt oder getötet. Im Jahr 2000 starb Hafiz al-Assad. Sein Sohn Baschar al-Assad übernahm die Macht und regierte genauso wie sein Vater.
Der Beginn des Bürgerkriegs
Im Jahr 2011 gab es in Syrien Proteste wie in anderen arabischen Ländern. Die Menschen wollten mehr Freiheit und Demokratie. Der Diktator Baschar al-Assad ließ die Proteste mit Gewalt bekämpfen. Daraufhin gründeten einige Soldaten die Freie Syrische Armee. Diese Rebellen kämpften gegen die Regierung. Später spaltete sich die Gruppe. Einige wurden zu strengen Muslimen. Die Kurden im Norden bauten eine eigene Armee auf. Auch der Islamische Staat mischte mit. Diese Terrororganisation wollte ganz Syrien erobern.
Internationale Einmischung und das Ende
Der Krieg wurde zu einem Stellvertreterkrieg. Russland und der Iran unterstützten Assad. Die USA und Saudi-Arabien unterstützten verschiedene Rebellengruppen. Alle bekämpften den Islamischen Staat. Im Jahr 2019 wurde der IS fast vernichtet. Die Türkei eroberte Gebiete im Norden und kämpfte gegen die Kurden. Seit 2022 hilft Russland Assad weniger, weil es Soldaten in der Ukraine braucht. Ende 2024 eroberten die Rebellen schnell viel Land. Am 8. Dezember fiel Damaskus. Assad floh nach Moskau. Seit 2025 gibt es eine Übergangsregierung mit Präsident Ahmed al-Scharaa.