Wie Narwale die Klimaforschung in Grönland unterstützen
Narwale als Messplattformen
In Ostgrönland haben Forscher sechs Narwale mit CTD-Sensoren ausgestattet. Diese Sensoren messen die Wassertemperatur, den Salzgehalt und die Tiefe. Narwale tauchen sehr tief und erreichen Gebiete, die für Forschungsschiffe oft unzugänglich sind. Dadurch können die Wissenschaftler Daten aus Regionen sammeln, die sonst kaum erforscht werden.
Warme Wassermassen in den Fjorden
Die gesammelten Daten zeigen, dass warmes, salzreiches Atlantikwasser weit in die Fjorde Grönlands vordringt. Dieses Wasser erreicht sogar tiefe Gletscherbecken. Das könnte das Schmelzen der Gletscher beschleunigen. Die Forscher kombinierten die neuen Daten mit historischen Messreihen, um langfristige Veränderungen zu analysieren.
Bedeutung für die Klimaforschung
Die Ergebnisse sind wichtig für Klimamodelle. Sie zeigen, wie warmes Atlantikwasser die Gletscher beeinflusst. Ohne die Hilfe der Narwale wären viele dieser Messungen nicht möglich. Die Tiere liefern Daten aus Gebieten und Jahreszeiten, die Forschungsschiffe selten erreichen. So tragen sie dazu bei, die Auswirkungen des Klimawandels besser zu verstehen.