Asterix und Obelix – Kult-Comics mit Geschichte und Humor
Die Entstehung der Comics
Asterix und Obelix sind die Hauptfiguren einer der erfolgreichsten Comic-Reihen Europas. Der erste Band erschien 1959 in der französischen Jugendzeitschrift „Pilote“. Die Zeichnungen stammten von Albert Uderzo, die Geschichten schrieb René Goscinny. Goscinny war auch der Chef von „Pilote“. Zusammen erfanden sie die Welt von Asterix und Obelix. Nach Goscinnys Tod im Jahr 1977 übernahmen andere Künstler und Autoren die Arbeit.
Das gallische Dorf und seine Bewohner
Die Geschichten spielen um das Jahr 50 vor Christus in Gallien. Die Römer hatten damals unter Julius Cäsar ganz Gallien besetzt. Nur ein kleines Dorf voller unbeugsamer Gallier leistete Widerstand. Das Dorf liegt an der Küste der heutigen Bretagne. Die Bewohner erhalten übermenschliche Kräfte durch einen Zaubertrank, den der Druide Miraculix braut.
Asterix ist ein kleiner, kluger Krieger. Sein Freund Obelix ist groß und stark. Als Kind fiel Obelix in den Zaubertrank, deshalb hat er dauerhaft Kraft. Die beiden werden von einem kleinen Hund namens Idefix begleitet. Im Dorf leben weitere markante Figuren: der eitle Häuptling Majestix, der Schmied Automatix, der Fischhändler Verleihnix und der Barde Troubadix.
Themen und Verbreitung
Die Asterix-Bände behandeln oft Themen wie fremde Länder, historische Ereignisse oder das Leben im alten Gallien. Die Macher wollten vor allem unterhalten, aber auch über Geschichte informieren. Allerdings nahmen sie es mit den historischen Fakten nicht immer genau. Die Comics enthalten viele Witze über das moderne Frankreich und seine Politiker.
Asterix wurde in viele Sprachen übersetzt. In Deutschland erschien der erste Band 1968. Zuvor hatte der Verlag Rolf Kauka die Rechte, änderte aber Namen und Geschichten stark. Erst der Ehapa-Verlag brachte die originalgetreuen Übersetzungen heraus. Heute erscheinen die deutschen und französischen Bände fast gleichzeitig.