Depression in der Partnerschaft – Wie Stefan und Jessica einen Weg finden

Bild: Alice Donovan Rouse (@alicekat) · Quelle · CC0

Quelle, an Sprachniveau angepasst

Depression in der Partnerschaft – Wie Stefan und Jessica einen Weg finden

Der Beginn der Krankheit

Vor sechs Jahren erkrankte Jessica an einer Depression. Sie konnte nicht mehr arbeiten und verbrachte Monate in Kliniken. Ihr Mann Stefan übernahm viele Aufgaben im Haushalt und unterstützte sie. Doch Jessica zog sich immer mehr zurück. Selbst einfache Gespräche waren für sie zu viel. Stefan fühlte sich oft hilflos.

Die Belastung der Angehörigen

Stefan merkte schnell, dass die Depression nicht nur Jessica, sondern auch ihn belastete. Er fühlte sich oft überfordert und allein. Birgit Esch, eine Therapeutin für Angehörige, erklärt: „Angehörige gehen oft durch die Hölle, bevor der Betroffene Hilfe bekommt.“ Stefan lernte in ihren Kursen, dass er Grenzen setzen muss. Nur so kann er gesund bleiben und Jessica wirklich helfen.

Kommunikation in der Beziehung

Jessica und Stefan mussten neue Wege finden, um miteinander zu kommunizieren. Jessica fühlte sich schnell überfordert, wenn Stefan ihr von seinem Tag erzählte. Sie einigten sich darauf, wichtige Themen per Nachricht zu besprechen. So konnte Jessica in ihrem Tempo reagieren. Das entlastete beide.

Kleine Fortschritte wertschätzen

Jessica arbeitet jetzt wieder – vier Stunden am Tag. Das ist ein großer Schritt für sie. Stefan freut sich über diese Fortschritte. Birgit Esch betont: „Kleine Schritte sind Schwerstarbeit für Betroffene.“ Stefan hat gelernt, diese Erfolge zu sehen und zu schätzen.

Teilen:

Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was passierte mit Jessica vor sechs Jahren?
  2. 2. Wie hat Stefan Jessica unterstützt?
  3. 3. Warum fühlte sich Stefan überfordert?
  4. 4. Was lernte Stefan in den Kursen von Birgit Esch?
  5. 5. Wie kommunizieren Jessica und Stefan heute?
  6. 6. Was ist ein großer Erfolg für Jessica?

Weiterlesen

B1 Sprachniveau ändern C1