Künstliche Intelligenz im Mittelstand: Wie Dr. Wolff mit KI die Arbeitswelt verändert
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Künstliche Intelligenz im Mittelstand: Wie Dr. Wolff mit KI die Arbeitswelt verändert

KI im Arbeitsalltag: Ein Praxisbeispiel

Das mittelständische Unternehmen Dr. Wolff aus Bielefeld produziert Kosmetik- und Pharmazieprodukte. Eine Mitarbeiterin, Inna Hilgenberg, nutzt täglich ein firmeneigenes KI-Tool namens WolffGPT. Damit erstellt sie Arbeitsanweisungen, gestaltet Präsentationen und bearbeitet Tabellen. "Ich sehe nur Vorteile bei der KI", sagt sie. Viele Kollegen teilen ihre Meinung und nutzen KI, um ihre Arbeit effizienter zu gestalten.

Warum ein eigenes KI-Tool?

Dr. Wolff wollte keine sensiblen Unternehmensdaten an externe KI-Programme wie ChatGPT weitergeben. Deshalb entwickelte das Unternehmen eine eigene Plattform: WolffGPT-Studio. Diese basiert auf großen Sprachmodellen, ist aber speziell auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten. So bleiben alle Daten geschützt und innerhalb der Firma.

KI-Schulungen für alle

Über 100 Mitarbeiter bei Dr. Wolff sind sogenannte KI-Pioniere. Sie haben an Schulungen teilgenommen und lernen, wie man KI effektiv nutzt. Diese Pioniere kommen aus verschiedenen Abteilungen und haben oft keinen technischen Hintergrund. Sie identifizieren mögliche KI-Anwendungsfälle und entwickeln Prototypen. "Wir ermuntern jeden auszuprobieren, was KI als Werkzeug bringen kann", sagt Zhuo Li, der KI-Verantwortliche bei Dr. Wolff.

KI-Agenten entlasten die Teams

In der firmeneigenen Akademie lernen Mitarbeiter, eigene KI-Agenten zu erstellen. Diese Agenten übernehmen spezifische Aufgaben, wie das Beantworten von IT-Support-Fragen oder das Erstellen von Social-Media-Posts. "In fast allen Funktionen haben wir schon selbstgebaute Agenten im Einsatz", erzählt Li. Die Akzeptanz ist hoch: Fast 90 Prozent der Mitarbeiter mit Computerarbeitsplatz haben die KI-Module absolviert.

KI als Lösung für den Fachkräftemangel

Mittelständische Unternehmen wie Dr. Wolff setzen auf KI, um den Fachkräftemangel zu mildern. Laut einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) nutzen bereits 25 Prozent der befragten Unternehmen KI. KI übernimmt einzelne Tätigkeiten und entlastet so die Mitarbeiter. Beispiele sind Malerroboter oder digitale Assistenzsysteme für die Routenplanung.

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was ist WolffGPT?
  2. 2. Warum hat Dr. Wolff ein eigenes KI-Tool entwickelt?
  3. 3. Was sind KI-Pioniere bei Dr. Wolff?
  4. 4. Wofür werden KI-Agenten bei Dr. Wolff genutzt?
  5. 5. Wie viele Mitarbeiter haben die KI-Module absolviert?
  6. 6. Wie hilft KI gegen den Fachkräftemangel?
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