Politische Gewalt in den USA: Schüsse beim Journalisten-Dinner entfachen Debatte
Schüsse beim White House Correspondents Dinner
Am Samstagabend fielen Schüsse beim traditionellen White House Correspondents Dinner in Washington. US-Präsident Donald Trump und viele Journalisten waren anwesend. Die Gäste suchten Schutz, als die Schüsse zu hören waren. Niemand wurde verletzt, und die Polizei nahm einen Verdächtigen fest. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit und Waffengewalt in den USA auf.
Trump relativiert – Demokraten im Visier
Präsident Trump gab am Sonntag ein Interview und relativierte die Schüsse. Er sagte, Gewalt gebe es seit Jahrhunderten und es sei unklar, ob sie heute häufiger vorkomme. Stattdessen warf er den oppositionellen Demokraten „Hassrede“ vor. Viele Beobachter kritisieren diese Aussagen, da sie die politische Polarisierung weiter anheizen.
Mehr Waffen als Einwohner
In den USA gibt es mehr registrierte Schusswaffen als Einwohner. Obwohl die Regierung unter Trump einen Rückgang der Waffengewalt meldet, wird politische Gewalt extremer. Kriminologe John Cohen warnt: "Wir sind eine wütende, polarisierte Nation." Viele junge Männer ließen sich von Online-Inhalten zu Gewalt inspirieren.
Junge Journalistin berichtet
Abigail Fanning, eine Journalismus-Stipendiatin, war bei dem Dinner. Sie versteckte sich unter einem Tisch und alarmierte die Polizei. Trotz ihrer Angst hofft sie, dass das Fest nachgeholt wird. Ihr Erlebnis zeigt, wie alltäglich Gewalt in den USA geworden ist.