Stockende Verhandlungen: Warum die Gespräche zwischen Iran und USA scheitern
Diplomatische Bemühungen ohne Erfolg
Die geplanten Gespräche zwischen dem Iran und den USA in Pakistan sind vorerst gescheitert. US-Präsident Donald Trump hat die Reise seiner Unterhändler kurzfristig abgesagt. Als Grund nannte er einen "inakzeptablen Vorschlag" des Irans. Der Iran lehnt direkte Verhandlungen mit den USA derzeit ab. Außenminister Abbas Araghtschi reiste zwar nach Pakistan, wollte aber nur mit pakistanischen Vermittlern sprechen.
Machtkämpfe im Iran
Im Iran gibt es derzeit interne Machtkämpfe. Neben der Regierung kämpfen Hardliner der Revolutionsgarde und der Kreis um Religionsführer Modschtaba Chamenei um die Führung. Diese Unsicherheit erschwert die Verhandlungen zusätzlich. Die USA zeigten sich skeptisch, ob die iranische Führung überhaupt entscheidungsfähig ist.
Militärische Maßnahmen der USA
Während die Diplomatie stockt, verstärken die USA ihre militärische Präsenz in der Region. Drei Flugzeugträger sind im Nahen Osten stationiert, darunter die "USS George H.W. Bush". Die USA haben eine Seeblockade verhängt, um den Druck auf den Iran zu erhöhen. Der Iran reagiert mit Angriffen auf Containerschiffe in der Straße von Hormus, einer wichtigen Route für den globalen Ölhandel.
Ungewisse Zukunft der Verhandlungen
Es ist unklar, wann oder ob es eine neue Verhandlungsrunde geben wird. Der Iran fordert die Aufhebung der US-Blockade seiner Häfen als Vorbedingung für weitere Gespräche. Die USA zeigen sich bisher nicht bereit, darauf einzugehen. Die diplomatischen Bemühungen stecken in einer Sackgasse.