Weniger Journalisten bis 2035
Eine neue Studie aus Deutschland zeigt: Die Zahl der Journalisten könnte bis 2035 stark sinken. Im Jahr 2023 gab es etwa 40.000 professionelle Journalisten. In zwölf Jahren könnten es nur noch 20.000 sein. Das wäre die Hälfte. Die Forscher haben vier verschiedene Szenarien berechnet. In einem Szenario sinkt die Zahl um 50 Prozent. In einem anderen Szenario sinkt sie nur um 12 Prozent.
Die Medienbranche hat große Probleme. Künstliche Intelligenz und große Technologieunternehmen machen den Journalisten zu schaffen. Deshalb verdienen die Medienhäuser weniger Geld. Die Einnahmen könnten um bis zu 43 Prozent sinken. Die Studie wurde von ARD, ZDF und Deutschlandradio in Auftrag gegeben. Die Forscher empfehlen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk besser zu finanzieren.