Trump und Xi: Diplomatie ohne konkrete Ergebnisse
Ein symbolträchtiger Empfang
US-Präsident Donald Trump empfing den chinesischen Staatschef Xi Jinping auf ungewöhnliche Weise: nicht im Weißen Haus, sondern auf einem Militärflughafen. Diese seltene Geste unterstreicht die Bedeutung, die Trump der persönlichen Beziehung zu Xi beimisst. Nach Gesprächen zeigte Trump seinem Gast Bauprojekte und lud ihn zu einem Rundflug im Präsidentenhubschrauber ein.
Persönliche Diplomatie ohne Substanz
Trump bezeichnete das Treffen als großartig und lobte die Beziehung zu Xi. Experten sehen das kritisch. Ein Analyst sagte, Trumps persönliche Diplomatie sei einseitig und habe kaum Belege. Es gab keine konkreten Ergebnisse zu Handelsabkommen oder künstlicher Intelligenz. Die USA verlängerten lediglich eine Pause im Handelskrieg bis Januar 2027.
Unterschiedliche Ziele und Strategien
China nutzt Gipfeltreffen, um positive Eindrücke zu schaffen, ohne konkrete Zugeständnisse zu machen. Xi sprach von einer Win-Win-Situation, doch Experten bezweifeln das. China sieht eine Zeitenwende in der Weltordnung und will die USA im Gespräch halten, ohne verbindliche Schritte zu unternehmen. Das nächste Treffen ist für November geplant, aber es bleibt unklar, ob es Fortschritte geben wird.