Die ungewöhnliche Schwimmtechnik des Riemenfischs
Bild: Sandstein · Quelle · CC BY 3.0
Wissenschaft Technik

Die ungewöhnliche Schwimmtechnik des Riemenfischs

Ein seltener und langer Fisch

Der Große Riemenfisch ist einer der längsten Knochenfische der Welt. Er kann bis zu acht Meter lang werden. Trotzdem sieht man ihn nur selten im Meer. Der Fisch hat eine lange, schmale Rückenflosse, die fast über seinen ganzen Körper verläuft. Diese Flosse ist sein besonderes Merkmal und hilft ihm beim Schwimmen.

Eine Flosse mit vielen beweglichen Teilen

Die Rückenflosse des Riemenfischs besteht aus vielen kleinen Flossenstrahlen. Forscher haben bei einem Tier 401 solcher Strahlen gezählt. Jeder Strahl sitzt auf einem Kugelgelenk und kann sich einzeln bewegen. Das ist anders als bei den meisten anderen Fischen. Drei Paar Muskeln steuern jeden Flossenstrahl. So kann der Fisch seine Flosse wellenförmig bewegen. Diese Wellen helfen ihm, durch das Wasser zu gleiten, ohne seinen Körper stark zu bewegen.

Ein Vorbild für die Technik

Forscher der Cornell University haben die Flosse des Riemenfischs genau untersucht. Sie glauben, dass man mit diesem Prinzip leise Unterwasserroboter bauen kann. Solche Roboter könnten im Meer eingesetzt werden, ohne die Tiere zu stören. Bisher ist es aber noch nicht gelungen, einen solchen Roboter zu bauen. Die Forscher haben die Mechanik der Flosse beschrieben, aber noch nicht nachgebaut.

Dieser Text greift Themen und Fakten aus einer Quelle auf und gibt sie in eigenen Worten wieder, angepasst an Sprachniveau B1.

Lizenz des Textes und des Quiz: CC BY-NC 4.0

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Wie lang kann der Große Riemenfisch werden?
  2. 2. Woraus besteht die Rückenflosse des Riemenfischs?
  3. 3. Wie viele Flossenstrahlen haben die Forscher bei einem Riemenfisch gezählt?
  4. 4. Was wollen Forscher mit dem Prinzip der Riemenfisch-Flosse entwickeln?
  5. 5. Warum ist die Flosse des Riemenfischs für die Robotik interessant?
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