Neue Steuer für Internetdaten in Frankreich
In Frankreich gibt es einen neuen Plan für das Internet. Die Regierung will Datenverkehr besteuern. Content-Anbieter sollen künftig 5,5 Cent pro Gigabyte zahlen. Dieses Geld fließt an französische Endnutzer. Besonders große Tech-Unternehmen sollen die Steuer bezahlen. Dazu gehören Firmen wie Google, Meta, Amazon, Netflix und Akamai. Diese Unternehmen haben laut einer Behörde die Hälfte des französischen Datenverkehrs.
Die Internetprovider sollen die Datenmenge messen. Sie erfassen nur die Menge, nicht den Inhalt der Daten. Auch keine personenbezogenen Daten werden gespeichert. Die Steuer soll etwa 10 Milliarden Euro in die Staatskasse bringen. Der Plan ist aber noch nicht fertig. Es ist ein Antrag für das Haushaltsgesetz 2027. Das Parlament hat in der ersten Lesung dafür gestimmt. Am 3. November und am 17. November wird noch abgestimmt.